Athletenportrait
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Kristina Gadschiew ist eine deutsche Stabhochspringerin. Seit 2000 startet sie für das LAZ Zweibrücken. Momentan ist sie Studentin in Chemie und Sport an der TU Kaiserslautern und wird von Andrei Tivontchik trainiert. Kristina Gadschiew war zwischen 1998 und 2002 Bundeskadermitglied. Mit einem 3. Platz beim Deutschland-Cup 1999 und einem 3. Rang bei den Deutschen Jugendmeisterschaften schien sich eine erfolgreiche Karriere anzubahnen. Ab 2001 sank allerdings ihr Stern. Sie konnte sich aus verschiedenen Gründen nicht mehr verbessern und wurde für 2003 in den Landeskader zurückgestuft. Dennoch gab Kristina nicht auf, trainierte mit großem Eifer bei Helmut Kruber weiter und erhielt durch den Wechsel zu Andrei Tivontchik den entscheidenden Kick, um Leistungen zu zeigen, die ihrem über Jahre hindurch erworbene Fähigkeiten zu entfalten. So war es kein Wunder, dass sie 2005 zunächst an ihre Bestleistungen aus dem Jahr 2002 anknüpfte und dann schließlich bei den Landesmeisterschaften tolle 4,10 Meter überqueren konnte. 2007 wurde Gadschiew U23-Länderkampfsiegerin in Settin (Polen) und bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt Vierte. Im selben Jahr erreichte sie bei der Sommer-Universiade in Bangkok die Silbermedaille. Die Universiade, auch Weltsportspiele der Studenten, ist eine internationale Multisportveranstaltung, die alle zwei Jahre und – ähnlich wie die Olympischen Spiele – im Winter und im Sommer stattfindet. Das Wort Universiade besteht aus Teilen der Wörter Universität und Olympiade. Neben den Olympischen Spielen relativ zur Anzahl der Teilnehmer ist die Universiade die zweitgrößte Multisportveranstaltung der Welt. 2008 wurde Gadschiew Deutsche Hochschulmeisterin und vierte bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg sowie Süddeutsche Meisterin in Ohrdurf. Mit ihrem vierten Platz bei der DM in Nürnburg verpasste sie leider – mit dem undankbaren vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg – nur knapp die Teilnahme an den olympischen Spielen in Peking. Am 5. Juli 2009 startete sie bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm und bescherte sich wohl das schönste Geburtstagsgeschenk: den zweiten Platz mit übersprungenen 4,50 Meter. Am 10. Juli steht Kristina Gadschiew wieder auf dem Treppchen: sie gewann die Bronzemedaille (4,50 Meter) bei der Sommer-Universade 2009 in Belgrad. Kristina Gadschiew schaffte es, sich mit ihren dritten Platz der Deutschen Hallen-Meisterschaft in Leipzig für die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaft 2009 (6.–7. März) in Turin zu qualifizieren. Dies ist ihre erste Europameisterschaft und somit ihre erste internationale Bewährungsprobe. Dort landete sie auf Platz fünf unter zwanzig Starterinnen. Ein toller Erfolg, bei der sie jedoch mit ihrer Höhe nicht zufrieden war. Kristina Gadschiew sprang 4,35 Meter; obwohl sie die Höhe von 4,50 Meter „drin hatte“, scheiterte sie zweimal daran. Im Mai 2009 startete sie in Darmstadt bei den Hochschulmeisterschaften, damit sie an der Sommer-Universiade im Juli in Belgrad (Serbien) teilnehmen kann. Das wäre ihr zweites großes Ziel neben den WM im August in Berlin. Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hat unsere Stabhochspringerin Kristina Gadschiew für die Sommer-Universiade in Belgrad nominiert. Die Leichtathletik-Wettkämpfe der diesjährigen Sommer-Universiade finden vom 1. bis zum 12. Juli 2009. Kristina Gadschiew hat sich am 08. Juli erst qualifizieren müssen, um am 10. Juli am Start zu sein. Bei der Universiade landete sie letztendlich mit 4,50 Metern auf Platz 3 und erhöhte ihre Sicherheit, die ersehnte Steigerung auf 4,60 zu meistern – zwei Mal riss sie nur sehr knapp. „Ich habe noch nie Sprünge über 4,60 Meter gemacht, die sich so gut angefühlt haben“, erzählte die Lehramtsstudentin begeistert. Nachdem sie 2008 die Teilnahme an den olympischen Spielen um eine Haaersbreite verpasst hatte, hat sie es nun geschafft, an einer größeren Veranstaltung teilzunehmen. Bei einem Meeting im Juni 2009 in Regensburg gewinnt sie mit übersprungenen 4,55 Metern, was zudem neue persönliche Bestleistung bedeutet. Somit hat sie auch die Norm für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft (13.–25. August 2009) in Berlin. Für die Weltmeisterschaft in Berlin war am 15. August ihr Ziel, einfach nur ins Finale zu springen. Sie weiß, dass sie ruhig bleiben muss, doch sie meisterte ihre Höhe von 4,50 Metern souverän und wurde, zwar nur knapp als letzte Teilnehmerin, für das Finale am 17. August qualifiziert. Somit ist sie jetzt schon eine der zwölf besten Stabhochspringerinnen der Welt. Bei ihrem letzen Sprung über 4,50 Meter in der Qualifikation wackelte die Latte recht heftig, zittert, dreht sich um ihre Achse, blieb aber dennoch liegen. „Ich hatte noch nie in meiner Karriere soviel Glück. Bisher ist die Latte in solchen Situationen immer runtergefallen“, sagte Gadschiew. Im Finale der WM in Berlin übersprang sie 4,40 Meter und wurde zehnte. „Ich bin die Elfte der Welt. Das darf man nicht unterschätzen“, sagte Stabhochspringerin Kristina Gadschiew. Was sie noch nicht wusste: Aufgrund des Salto Nullos von Isinbajewa wurde Kristina letztendlich zehnte. |
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Geburtstag | 03.07.1984 |
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| Geburtsort | Wasiljewka (Russland) | |
| Größe | 1,70 Meter | |
| Gewicht | 63 kg | |
| Disziplin | Stabhochsprung | |
| Bestleistung | 4,58 Meter | |
| Trainer | Andrei Tivontchik | |
| Website | ||
| Im Verein seit | 01.01.2000 | |
| Bisherige Vereine | ||
| Berufliche Laufbahn | Studentin Chemie/Sport an der TU Kaiserslautern | |
| Hobby | Beachvolleyball | |
| Erfolge |
Internationalen Meisterschaften:
Deutschen Meisterschaften:
Sonstiges:
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